Communiqué de presse des JLR Fribourg Fribourg, 21 novembre 2014
La motion populaire « Pour un Grand Conseil zéro papier », déposée au printemps dernier par les Jeunes libéraux-radicaux fribourgeois avec 443 signatures valables, a été acceptée ce matin par le Grand Conseil fribourgeois avec 80 oui, 2 non et 2 abstentions. Nous saluons l'aboutissement de ce projet, inspiré par l’expérience valaisanne du parlement numérique initiée en 2013. Ainsi, le Grand Conseil fribourgeois saisit l’occasion de franchir le tournant numérique avant que celui-ci ne s’impose. Objectif : un parlement plus efficace et exemplaire.
Die Volksmotion « Für einen papierlosen Grossrat », die während des letzten Frühlings von den Jungfreisinnigen mit 443 gültigen Unterzeichnen eingereicht wurde, ist heute Morgen von dem freiburgischen Grossen Rat mit 80 Ja zu 2 Nein und 2 Enthaltungen angenommen worden. Wir begrüssen den Erfolg dieses Projekts, das von den Erfahrungen des digitalen Parlaments im Kanton Wallis, eingeführt im 2013, inspiriert wurde. Hierdurch kann der freiburgische Grosse Rat die Gelegenheit ergreifen, den Sprung in die digitale Ära zu vollziehen, bevor dieser zwingend wird. Ziel: ein effizientes und beispielhaftes Parlament.
In vielen Barockkirchen begegnet einem oberhalb des Hauptaltars das «Auge Gottes», ein Dreieck mit einem stilisierten Auge in der Mitte, das symbolisieren soll: Gott ist überall, er sieht alles. An die Stelle des allgegenwärtigen «Auges Gottes» scheint heute das Auge des Internets getreten zu sein: Ob Nacktbilder von sogenannten Prominenten oder Einkaufsund andere Vorlieben, nichts und niemand scheint dem wachsamen Blick des Internets zu entgehen. Jede aufgerufene Website, jede geschriebene E-Mail, jede verschickte Foto – nichts bleibt im Internet verborgen oder vergessen, was ich tue und treibe, ist seinem panoptischen Blick ausgeliefert.